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Neuerungen im Familienrecht

Aktuelle Rechtsprechung und Entwicklungen im Familienrecht

Das Familienrecht ist eine sehr verschlungene Rechtsmaterie, welche in einer steten Entwicklung ist. Grundlegend bleibt das Gesetz zwar meist gleich, es ergehen allerdings in einem steten Fluß kleinere Änderungen. Zudem ist das Familienrecht auch sehr Rechtsprechungslastig. Ergehen in anderen Rechtsgebieten Grundsatzentscheidungen eher selten, so kommt dies im Familienrecht schon häufiger vor.

Warum passiert im Familienrecht so viel? Dies ist eine Frage, die sich Experten immer wieder stellen. Ganz grundlegend kann dies allerdings darauf zurückgeführt werden, dass die Vorstellung von Ehe und Familie einem steten Wandel unterliegt und stets geprägt ist von den jeweíligen Vorstellungen einer Generation.

Als kleines Beispiel erläutert ein empfehlenswerter Familienrechtler in Bamberg, dassprägt die Scheidung und Ihre Folgen die gesamte Bevölkerung. Es ist zwar immernoch ein einschneidendes Ereignis, dennoch ist es nicht mehr mit einem sozialen Makel belastet. Ganz anders sah die Situation noch vor wenigen Jahrzenten inbesondere im ländlichen Raum aus. Hier wurde man als geschiedener Mensch kaum noch in das soziale Gefüge integriert.

Was handelt das Familienrecht alles ab?

Das Familienrecht ist nicht nur schnelllebig, es ist auch eine Materie, welche unfassbar weit gefächert ist. Viele Nicht-Anwälte wissen gar nicht, dass das Familienrecht sehr viele Bereiche regelt und nicht nur auf die Klassiker, wie Trennung und Scheidung, gerichtet ist.

So fängt das Familienrecht in Bamberg mit den verschiedenen Verwandtschaftsverhältnissen nach dem BGB an. Ein großer Teil ist auch die Vertretung und das Sorgerecht für Kinder. Dies nicht nur nach der Scheidung sondern auch schon während der Ehe. Natürlich umfasst das Familienrecht auch die Thematiken, mit denen man es direkt in Verbindung bringt.

  • Das Verlöbnis
  • Die Eheschließung auch landläufig Heirat genannt
  • Die Trennung, wie auch das Trennungsjahr
  • Die Ehescheidung
  • Und zuguter letzt auch der nacheheliche Unterhalt

Wie läuft die Scheidung ab?

Die Scheidung läuft in Bamberg und auch in anderen Städten Deutschlands in der Regel weitgehend gleich ab:

Zunächst muss das Trennungsjahr eingehalten werden. Hiervon kann nur in ganz engen Ausnahmen abgewichen werden. Wichtigstes Indiz hier ist die räumliche Trennung, wobei auch das nicht zwingend ist, wenn die Eheleute beispielsweise in einer Wohnung getrennte Leben leben und der Trennungswunsch nachweisbar kommuniziert wurde. Nach dem Trennungsjahr wird das Scheitern der Ehe unwiderruflich vermutet. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung für die Ehescheide vor dem Richter.

Anschließend folgt dann das Scheidungsverfahren, wobei meistens die sogenannten Ehefolgesachen gleich mitabgehandelt werden. Es kann aber auch auf einen Beschluss des Familienrichters abgetrennt werden, um eine schnelle Scheidung herbeizuführen.

Was sind die Ehefolgesachen

Hierunter ist all das zu definieren, was nach der Ehe noch passieren muss. Es wird zum Beispiel geregelt, ob und in welcher Höhe nachehelicher Unterhalt zu zahlen ist. Hier unterscheidet man den Unterhalt für den Ehepartner und Unterhalt für die gemeinsamen Kinder. Weiterhin gibt es einen Trennungsunterhalt für die Zeit der Trennung und einen nachehelichen Unterhalt. Hier sollen insbesondere Nachteile ausgeglichen werden für Nachteile welche dadurch erlitten werden, dass ein Ehepartner wegen der Ehe seine berufliche Kariere aufgibt.

Weiterhin ist auch der sogenannte Zugewinnausgleich darunter zu fassen. Dieser ist dann zu zahlen, wenn die Eheleute in dem gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft gelebt haben und soll Vermögenszuwächse während der Ehe zwischen den Eheleuten ausgleichen. Die genaue Höhe ist dann eine Frage, welche ein Anwalt für Familienrecht klären sollte.

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